Workshop: Politisch engagiert im Jura-Studium

Immer mehr politisch aktive Menschen entschließen sich für ein Jura-Studium. Die Erwartungen an die juristische Ausbildung und das ermittelte Wissen für die Praxis sind dabei oftmals hoch und werden meist enttäuscht. In diesem Workshop wollen wir uns mit den zugrunde liegenden Wechselwirkungen zwischen politischer Aktivität und der juristischen Ausbildung auseinandersetzen.

Mögliche Fragestellungen können dabei sein:
Kann oder sollte Studium und politische Aktivität voneinander getrennt werden? Sollte ich mich als freiheitlich denkender Mensch mit dem engen Korsett des juristischen Denkens vertraut machen? Welche Erwartungen habe ich an das juristische Studium? Welche neuen Handlungsmöglichkeiten kann mir dieses eröffnen? Und welche Einschränkungen? Welche politischen Einflussmöglichkeiten bestehen während des Studiums? Wie stelle ich mir meine Tätigkeit nach der Ausbildung vor? Welche Weichen kann ich schon während meiner Ausbildung stellen?

Der Workshop hat dabei nicht zum Ziel, Lösungen zu präsentieren, sondern gemeinsam verschiedene Positionen zu hinterfragen und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Dieser Workshop wird von Dr. Katrin Hawickhorst mitgestaltet. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Klesczewski und Rechtsanwältin mit einem Schwerpunkt im Bereich des sogenannten „politischen Strafrechts“.

Datum: 24. Februar 2014, 19.00 Uhr
Ort: Sublab, Karl-Heine-Sraße 93, 04229 Leipzig-Plagwitz

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